Design as Politics – Politics as Design: Weitere Gastvorträge an der Angewandten

In der Reihe »Design as Politics – Politics as Design« finden wieder Vorträge von internationalen Gästen statt.

Design wird landläufig als Disziplin verstanden, die mehr oder weniger sinnvolle Objekte produziert – nicht unbedingt aber als politische Tätigkeit. Die Gestaltung eines Artefaktes ist aber ebenso eine politische Entscheidung darüber, wie Menschen leben, kommunizieren oder sich verhalten sollen. Außerdem kann Design durchaus als politisches Instrument benutzt werden, wie moderne AktivistInnen und neue Medien zeigen. Die Politik selbst hingegen kann genauso als eine Form von Design verstanden werden – sie beinhaltet eben auch Planung, Entscheidungsfindung und das Aufstellen von Gesetzen.

Die materielle Dimension von Politik und die politische Dimension von Kunstwerken werden in dieser Vortragsreihe mit internationalen Gästen näher erforscht. Nach Eyal Weizman (Goldsmiths), Ruedi Baur (Geneva University of Art and Design), Stephen Duncombe (New York University) kommen in Kürze Stefana Broadbent (University College London | 6. Juni: »Communication, Power and Trust«) und
Ezio Manzini
(Politecnico di Milano | 20. Juni: »The War of Times and Places«)
für Vorträge nach Wien.

Details: www.designaspolitics.com

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Design as Politics – Politics as Design

06. Juni 2012, Universität für angewandte Kunst, Altbau, Hörsaal 2,
Oskar Kokoschka-Platz 2,
1010 Wien

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Weiterführende Informationen

www.designaspolitics.com