Gründung des »international Gender Design Network« in New York

Im Rahmen einer internationalen Konferenz zu »Gender Design & Art« an der Parsons – The New School for Design in New York, wird am 29. März 2013 das »international Gender Design Network« (iGDN) gegründet.

Frauen und Männer gestalten, kaufen und gebrauchen Dinge mit unterschiedlichen Erfahrungen, Interessen und Denkweisen. Um die global vielfältigen gestalterischen Aktivitäten und Forschungen aus diesem Feld zusammenzuführen und das Thema einer größeren Öffentlichkeit nahezubringen, wird nun das »international Gender Design Network« gegründet. Das IGDN wird von Prof. Dr. Uta Brandes (Köln International School of Design/FH Köln) und Prof. Simone Douglas (Parsons/NY) konzipiert und organisiert.

Uta Brandes erläutert die Gründungsidee so: »Die Gründung eines Netzwerks ist dringend nötig, denn abweichend von vielen anderen Bereichen ist der Geschlechterdiskussion im Design bisher erst in Ansätzen Beachtung geschenkt worden. Allmählich aber wird in der öffentlichen Diskussion, in der Politik, an den Hochschulen ebenso wie in den Unternehmen und im alltäglichen Gebrauch immer deutlicher, wie wichtig geschlechterspezifische Analysen im Design und auch in der Nutzung von Gegenständen, Einrichtungen, Medien und Dienstleistungen sind.«

Zur Auftaktveranstaltung haben bereits zahlreiche international bekannte Design-Expertinnen  aus allen Teilen der Welt ihre Teilnahme zugesagt.

Weitere Informationen: www.iGDN.blogspot.com

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