HOLLEIN – Ausstellung im MAK von 25. Juni bis 5. Oktober 2014

»Form folgt nicht Funktion. Form entsteht nicht von selbst. Es ist die große Entscheidung des Menschen«  Hans Hollein

Stararchitekt, bis dato einziger österreichischer Pritzker-Preisträger,  Designer, Künstler, Kurator, Ausstellungsmacher, Theoretiker, Lehrender, Autor, Medienvisionär, Kulturanthropologe: Als Gestalter im umfassendsten Sinn hat Hans Hollein (1924–2014) der Architektur eine neue Note und dem Attribut Universalkünstler eine neue Dimension verliehen. Die Ausstellung HOLLEIN, die das MAK mit Unterstützung der Universität für angewandte Kunst Wien präsentiert, taucht in sein reiches Universum ein und unternimmt anhand von großteils noch nie öffentlich gezeigten Materialien aus dem Archiv Hans Holleins eine umfassende Neubetrachtung seines Gesamtwerks. Eine speziell für die Ausstellung entstandene, neue Serie von Fotoarbeiten der KünstlerInnen Aglaia Konrad und Armin Linke eröffnet neue Perspektiven auf sein Werk.

Ein begehbares  Archiv  – basierend auf Originalmaterialien aus Hans Holleins Archiv –vertieft in der Ausstellung im MAK den Einblick in seine Denk- und Arbeitsprozesse. Zu sehen sind hier auch Fotografien und ausgewählte filmische Beiträge wie das berühmte Österreichische Porträt  für den ORF (1969) sowie Filme zu seinem Werk des bekannten österreichischen Regisseurs und Hollein-Freunds Paulus Manker.

MAK, Stubenring 5, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 25. Juni – 5. Oktober 2014
Öffnungszeiten: Di 10:00–22:00 Uhr, Mi–So 10:00–18:00 Uhr; Jeden Dienstag 18:00–22:00 Uhr

Eintritt frei

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Hans Hollein, Vulcania, Clermont-Ferrand, Frankreich, 2002 © Aglaia Konrad 2014

Hans Hollein, Museum für Glas und Keramik, Teheran, Iran, 1978 © Armin Linke 2014