Ausstellungstipp: Wien/Zürich Typografische Interferenzen

Zwanzig GestalterInnen – je zehn aus Wien und Zürich – wurden zu einer ungewöhnlichen Kooperation eingeladen: Jeweils zwei GestalterInnen beschäftigten sich mit einem Buchstaben: Die Zürcher bekamen lediglich die Ansätze eines halben Buchstabens der Wiener Typografen und sollten die Letter vervollständigen, ohne die andere Hälfte der Form zu sehen. Und vice versa. Daraus resultiert ein völlig neues Schriftbild, das mitunter sehr realistisch, aber auch absolut fantastisch wirkt.

Das Projekt basiert auf der Grundidee, dass sich GestalterInnen aus Orten mit unterschiedlicher typografischer Tradition miteinander austauschen. Das Resultat kann nur überraschend sein: Welche Ergebnisse bringt diese Kollaboration? Wieviel Zufall fliesst bei der Gestaltung in eine Schrift ein? Gibt es ein kulturelles Muster dem die eingeladenen GestalterInnen folgen? Welches sind die Berührungspunkte, die Gemeinsamkeiten oder auch Unterschiede zwischen den Wiener und den Zürcher Designansätzen?

Die Resultate der Zusammenarbeit zwischen Wien und Zürich ergeben ein Panoptikum typografischer Kuriositäten: zwei Buchstabenhälften werden zu einer Neuschöpfung. Die Letter und seine beiden SchöpferInnen stehen einander gegenüber, laden zum Nachdenken, Schmunzeln oder Kopfschütteln ein. Die zwanzig Arbeiten werden anhand von Postern und einem Katalog in einer Ausstellung vorgestellt, zeitgleich in Wien und in Zürich.

Ausstellungsdauer: 4. – 17. Juli 2014.

Wien
Projektraum SWDZ (So weit, die Zukunft)
Gärtnergasse 14 1030 Wien
Zürich
KASSETTE . für projekte .
Wolfbachstrasse 9 8032 Zürich

Die Einladung zur Vernissage findet am 3 Juli 2014 finden Sie hier.

tk_da