Das Lesikon der visuellen Kommunikation – Eine Collage

Zwei, die es wissen müssen, haben den vorliegenden Wälzer wider die Zeit von Grafikdesignerin und Autorin Juli Gudehus mit Lobeshymnen überhäuft.

Ulrich Stock meinte dazu in der »Zeit«: »Die Welt ist so bunt und interessant, es wäre zu schade, sie dem www zu überlassen. Und, ja: Gudehusens Suchergebnisse sind weit unterhaltsamer als die von Google. … Das Lesikon ist eine Feier der Schwarte in Zeiten des Internets.« Dem schloss sich Jürgen Kaube in der »FAZ« an: »Selten war die Frage so überflüssig, wozu man so ein Buch braucht: Das Lesikon ist Inbegriff der Nützlichkeit von Lektüre, Gedanken anregend. Mehr Lob ist vermutlich gar nicht möglich. Jedenfalls nicht für ein Lexikon, das im Zeitalter von Wikipedia auf eigentümliche Weise die Ehre des Buches als einem Medium rettet,
in dem man findet, was man nicht gesucht hat.«

Erschienen im Verlag Hermann Schmidt Mainz, Format 23,7 x 16 cm, klebegebundene Broschur im Cabrio-Schuber, 3.000 hauchdünne Seiten,
auf Bibel(!)druckpapier gedruckt, mit fünf individuellen Fundstücken der Alltagstypografie als Lesezeichen, 9.704 Begriffe und keine einzige Abbildung,
ISBN 978-3-87439-799-5, 103,– Euro.

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