Christoph Menke: »Kunst – Experiment – Leben«, Vortrag im MAK

Mit dem Vortrag »Kunst – Experiment – Leben« des deutschen Philosophen und Sozialwissenschafters Christoph Menke bietet das MAK einen weiteren Höhepunkt im Rahmen der Reihe »Im Brennpunkt«, die seit 2008 die Rolle von Museen im sich rasant verändernden Kunstbetrieb beleuchtet.

»Die Kunstinstitution […] will immer etwas mit der Kunst, die sie präsentiert; die Kunst wird ihr zu einer Rhetorik, zu einem Mittel ihrer Macht«, konstatiert Menke, der im MAK das Spannungsverhältnis zwischen der Institution Museum und dem ästhetischen Experiment analysieren wird. Jedes Kunstwerk ist ein Experiment: Es ist ein Experiment der Kunst; ein Versuch, ob man so Kunst machen kann: ob man sie so und ob man sie überhaupt machen kann. Jedes Kunstwerk ist ein Experiment, weil jedes Kunstwerk bei Null beginnt.

Christoph Menke lehrt Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und ist Mitglied des Exzellenzclusters »Die Herausbildung normativer Ordnungen«. Er entwickelt Theorien zur Subjektivität, zur Ethik sowie zur Ästhetik.

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Christoph Menke, © mak.at

Vortrag Christoph Menke: »Kunst – Experiment – Leben«

15. November 2011, MAK-Vortragssaal
Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien

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Weiterführende Informationen

www.mak.at