Das International Design Institute

Die deutschen Designer Regina und Wolfgang Hanke haben 2010 das International Design Institute gegründet, das Designer und Unternehmen weltweit zusammen bringen soll.

Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine Business-Plattform für DesignerInnen zu schaffen, über die Kontakte zu Unternehmen geknüpft werden können. Da im Designmarkt der Großteil des Umsatzes wird immer noch von den großen Agenturen gemacht wird, soll das iD-institute kleineren Agenturen und selbständigen Designern helfen, an Aufträge zu kommen.

Die Website iD-institute.com überrascht mit ihrer klaren Struktur, besonders die Clusterung der Tätigkeitsfelder ist übersichtlich und ansprechend gestaltet. Das iD-institute bietet seine Dienste zunächst in Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Dänemark, China, Japan und Südkorea an.

Auf der Website sind derzeit rund 1150 DesignerInnen, öffentliche Organisationen und Universitäten aus acht Ländern verzeichnet, aus Österreich sind es rund 100 Einträge. Neben der internationalen Suche nach Designern und Agenturen bietet die Seite auch Informationen für das interkulturelle Business. So gibt es etwa für Mitglieder englischsprachige Musterverträge zum Download. Mit dem iD-Safe können Designer ihre Arbeit mit einem Zeitstempel versehen und so ihre Urheberrechte besser sichern. Ein Basiseintrag auf der Plattform ist für 49 Euro pro Jahr zu haben.

Seit 1. Dezember 2011 kann man sich selber eintragen, für die ersten 500 selbst getätigten Einträge pro Land ist das erste Jahr gratis. Alle Einträge werden von den Betreibern kuratiert, um internationale Standards und eine hohe Qualität der Arbeiten sicherzustellen.

Für 2012 sind außerdem Fachvorträge, z. B. zu Cultural DNA, und eine Seminar- und Webinar-Reihe zu Business-relevanten Designthemen geplant, um den Kontakt zwischen DesignerInnen und Unternehmen  zu fördern, daneben auch eine Reihe von Studien, um das iD-institute als seriösen Partner für die Wirtschaft zum Thema Interkulturalität zu etablieren. Den Anfang macht eine Studie über den Einsatz von Farbe, wobei Kontakte mit den DesignerInnen weltweit genützt werden.

Ein Interview mit Regina und Wolfgang Hanke ist nachzulesen auf www.page-online.de

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Auf der Website lassen sich beim Einstieg die Länder auswählen.

Die Einträge aus Österreich farblich geordnet nach Fachdisziplinen und Bereichen