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design|er|leben

design|er|leben #28: Josef Seger

Zeichner, Grafiker und Mentor

Martin Seger, Severin Filek
Hrsg./Verlag: designaustria
56 Seiten
2025
ISBN 978-3-900364-62-5
12,10  Regulär

Josef Seger (1908–1998) war Grafiker und Designer. Er studierte in den 1920er-Jahren an der Akademie der bildenden Künste in Wien und hatte von 1935 bis 1970 eine Professur an der Höheren Graphischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt (»Graphische«) inne, wo er Generationen junger Gestalter·innen prägte.

Sein grafisches Werk war vielfältig: ein feinsinniger Zeichner, ein ikonografischer Reduktionist – und ein fantasievoller Problemlöser in visuellen Aufgaben. Als Staatsbürger Liechtensteins (familiäre Wurzeln) und Österreichs arbeitete er für beide Länder. Er gestaltete rund hundert Briefmarken für sie sowie mehrere österreichische Banknoten. In Wien erhielt er zahlreiche Auszeichnungen für hervorragende Plakate.

In den 1960er-Jahren entstanden dekorative Arbeiten für den öffentlichen Raum und für sakrale Umgebungen (realisiert mit Manfred H. Bauch). Segers grafisches Talent zeigt sich besonders in seinen Tierporträts und strukturierten Landschaftsdarstellungen.

|design|er|leben| – Band 28: »Josef Seger. Zeichner, Grafiker und Mentor« 
HERAUSGEBER: designaustria
Severin Filek & Martin Seger
ISBN 978-3-900364-62-5 
56 Seiten

|design|er|leben|
Eine ganze Generation von Gestalter·innen hat das Design nach 1945 geprägt. Nach und nach aber büßt es seine Präsenz ein und ist vielfache von »Entsorgung« und Vergessen bedroht. Das Leben dieser Designer·innen und Architekt·innen, ihr Arbeitsumfeld und die von ihnen geschaffenen Werke sind allerdings bis heute von Relevanz. Sie sind mitunter von beeindruckender Qualität und zudem ein Spiegel ihrer Zeit und der Gesellschaft. Das sichtbar zu machen, Bereiche des Industriedesigns kontextualisiert und personifiziert zu dokumentieren und damit zu sichern, ist Aufgabe dieser Reihe. Beleuchtet werden dabei die Lebenswege der Gestalter·ionnen, mit all ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten, wie auch das Verhältnis zum heutigen Berufsbild des(der Designer·in.