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Neuer designaustria-Vorstand 2026–2029

Am 26. März 2026 wurden bei der designaustria-Generalversammlung der Wahlvorschlag der Online-Vorwahl bestätigt und der neue Vorstand für die Periode 2026-2029 gewählt. Ein herzliches Willkommen an Mimi Boyer, Lukas Fliszar, Barbara Gollackner, David Jablonski, Bettina Steindl und Ulrike Tschabitzer-Handler. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche gemeinsame Vorstands-Periode!

Die Vorstandsmitglieder 2026:

Neues Vorstandsmitglied 2026-2029 Michaela Boyer
Foto: Werner Streitfelder

Mimi Boyer

Mimi Boyer

Mimi Boyer ist ausgebildete Textil- und Grafikdesignerin und seit 1998 in der Werbe- und Designbranche tätig, heute als Creative Director und Prokuristin bei saintstephens in Wien. Ihre berufliche Erfahrung umfasst Tätigkeiten in internationalen Agenturen sowie langjährige selbstständige Arbeit als Art Director. Sie bringt umfassende Praxiserfahrung zu den aktuellen Herausforderungen der Branche ein. 

„designaustria soll im Alltag seiner Mitglieder spürbar relevanter werden – durch Formate, die echten Austausch ermöglichen, Wissen teilen und konkrete Unterstützung bieten, statt nur zu repräsentieren. Gleichzeitig braucht es eine klare, zeitgemäße Positionierung von Design als Strategie, Kommunikation und gesellschaftliche Verantwortung, die selbstbewusst nach außen getragen wird und die Sichtbarkeit von designaustria nachhaltig stärkt.“

Neues Vorstandsmitglied 2026-2029 Lukas Fliszar
Foto: Belinda Thaler

Lukas Fliszar

Lukas Fliszar

Lukas Fliszar ist Gründer und Art Director des Wiener Designstudios 101 und seit 2005 im Designbereich tätig. Neben seiner gestalterischen Praxis engagiert er sich in verschiedenen Funktionen in der Interessenvertretung und Branchenorganisation, unter anderem als Fachobmann für Werbung und Marktkommunikation der Fachgruppe Wien und der Wirtschaftskammer Wien.

„Gemeinsam mit Vorstand und Mitgliedern von designaustria die strategische Positionierung schärfen, den Auftritt erneuern und die Vernetzung mit Verbänden, Clubs und Creative Hubs gezielt ausbauen – denn in dem, was bereits da ist, steckt enormes Potenzial, das durch kluge Verbindung, klare Haltung und gemeinsames Handeln sichtbar und wirksam wird.“

Neues Vorstandsmitglied 2026-2029 Barbara Gollackner
Foto: Kathrin Gollackner Fotografie

Barbara Gollackner

Barbara Gollackner

Barbara Gollackner ist selbstständige Produkt-, Möbel- und Interior-Designerin und leitet ihr Studio in Salzburg. Ihre Arbeit verbindet konzeptionelle Ansätze mit Materialexperimenten und interdisziplinären Formaten; zudem ist sie als Lehrbeauftragte an der FH Salzburg tätig. 

„Ich setze mich ein, den Austausch und die Vernetzung unter Mitgliedern – insbesondere in den Bundesländern – intensiv zu fördern, öffentliche Diskussionen über Rolle, Verantwortung und Zukunft des Designs stärken und die österreichweite sowie europaweite Zusammenarbeit der Designszene aktiv mitgestalten. Ein besonderes Anliegen ist mir zudem, die jüngere Generation von Designer·innen einzubinden und über Lehrtätigkeit und Praxis Impulse, Perspektiven und konkrete Vernetzungsmöglichkeiten einzubringen.“

Neues Vorstandsmitglied 2026-2029 David Jablonski
Foto: David Jablonski

David Jablonski

David Jablonski

David Jablonski ist selbstständiger Designer in Wien und Mitgründer der NGO Klimadashboard.org mit Schwerpunkt auf gesellschaftlichen und digitalen Fragestellungen. In seiner bisherigen Vorstandstätigkeit verantwortete er zentrale Organisations- und Digitalisierungsprozesse sowie strategische Entwicklungen, darunter Maßnahmen zur Stärkung der Mitglieder sowie zur Reparatur des Gender-Pay-Gap, praxisnahe Talks an Designhochschulen, digitale Angebote für Absolvent·innen und Projekte zur Sichtbarkeit von designaustria wie das digitale Designarchiv und die Zukunftskonferenz zum 100-jährigen Bestehen von designaustria. 

„Bei designaustria möchte ich die Orientierung, Vernetzung und den Service für Mitglieder stärken, relevante Informationen zugänglich machen und solidarisches Miteinander im Alltag spürbar leben. Gleichzeitig setze ich auf eine zeitgemäße, sichtbare Positionierung von Design in Gesellschaft und Politik, auf Förderung von Nachwuchs und Zukunft sowie auf Angebote, die Mitglieder in ihrer Praxis unterstützen und echte gesellschaftliche Relevanz schaffen.“

Neues Vorstandsmitglied 2026-2029 Bettina Steindl
Foto: Lisa Dünser

Bettina Steindl

Bettina Steindl

Bettina Steindl ist Geschäftsführerin und Kuratorin der CampusVäre in Vorarlberg sowie verantwortlich für das designforum Vorarlberg. Zuvor leitete sie das designforum Wien und realisierte zahlreiche internationale Ausstellungs- und Kulturprojekte; als aktuelle Vorständin von designaustria möchte sie die begonnene Arbeit, die eingeschlagenen Wege und die gestellten Weichen weiterhin vertreten. 

„Eine starke, agile und mitgliederorientierte Interessenvertretung braucht ein gut abgestimmtes Team. Ich werde die neue Geschäftsführung und die laufende Transformation von designaustria weiterhin aktiv unterstützen. Gleichzeitig trete ich dafür ein, die Anliegen von Designschaffenden – insbesondere aus dem Westen Österreichs – sichtbar zu machen und die Rolle von Design und Kreativwirtschaft gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit klar zu stärken.“

Neues Vorstandsmitglied 2026-2029 Ulrike Tschabitzer-Handler
Foto: Ulrike Tschabitzer-Handler

Ulrike Tschabitzer-Handler

Ulrike Tschabitzer-Handler

Ulrike Tschabitzer-Handler ist Markenexpertin und Co-Eigentümerin der Agentur Brand Unit sowie als Kuratorin und Herausgeberin im Design- und Modekontext tätig. Sie verbindet strategische Markenentwicklung mit kulturellen und zukunftsorientierten Fragestellungen. 2025 kuratierte sie die Ausstellung »AND, OR or NOT« zum Thema Künstliche Intelligenz im designforum Wien. 

„Bei designaustria will ich die Zukunft der österreichischen Designszene strategisch mitgestalten und tragfähige Netzwerke zwischen Kultur, Wirtschaft, Ausbildung und Verwaltung stärken. Im Fokus stehen mehr Austausch, Sichtbarkeit und Relevanz von Design – durch kuratierte Formate, gezielte Nachwuchsförderung, die Präsentation exzellenter Projekte sowie den aktiven Umgang mit Themen wie KI, Kreislaufwirtschaft, Barrierefreiheit und neuen Arbeitsmodellen.“