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Designpolitik und Designstrategie – eine Notwendigkeit, denn Design betrifft uns alle

Design überlässt nichts dem Zufall – egal ob Wirtschaftsprozess oder Alltag. Das Potenzial, Produkte und Prozesse zu vereinfachen oder zu verbessern, ist so gut wie überall vorhanden und dringt gleichzeitig immer stärker in die Köpfe von Wirtschaftsbossen und Politikern. Schätzungen des europäischen Dachverbandes BEDA (Bureau of European Design Associations) zufolge, waren 2012 europaweit rund eine halbe Million Menschen im Designbereich beschäftigt und erwirtschafteten einen Jahresumsatz von 36 Milliarden Euro; rund zehn Jahre später spricht man von annähernd 3 Millionen Designschaffenden mit einem weit höheren Umsatz.

Allein in der Steiermark sind 4.400 Unternehmen mit 16.100 Beschäftigten und 1,7 Milliarden Euro Umsatz in den kreativen Kernbranchen zu verzeichnen. Warum?

Weil man langsam, aber sicher merkt, dass erfolgreiches Design Wertschöpfung steigert, Entwicklungskosten senkt und Innovationen fördert. Sinn und Nutzen von Design haben in den letzten Jahrzehnten daher einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Der Gestaltungsprozess übernimmt eine Schlüsselrolle und entscheidet bei Produkten wie bei ganzen Städten über Erfolg oder Misserfolg.